Wir begleiten Menschen mit intensivem Pflegebedarf fachlich kompetent und menschlich zugewandt in ihrem eigenen Zuhause - für Sicherheit, Würde und Lebensqualität in jeder Lebensphase.
Die außerklinische Intensivpflege ist eine spezialisierte Form der Pflege für Menschen, die dauerhaft oder vorübergehend eine intensive medizinische Betreuung benötigen, aber nicht im Krankenhaus leben müssen. Sie ermöglicht eine sichere Versorgung im eigenen Zuhause und verbindet medizinische Fachkompetenz mit persönlicher Nähe und individueller Begleitung. Ziel ist es, unseren Klientinnen und Klienten trotz hoher pflegerischer Anforderungen ein möglichst selbstbestimmtes Leben in vertrauter Umgebung zu ermöglichen.
*Unterstützung im Weaning-Prozess unter fachärztlicher Aufsicht.
Auch in der letzten Lebensphase begleiten wir Klientinnen und Klienten im häuslichen Umfeld würdevoll, respektvoll und verlässlich. In enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Angehörigen, Hausärzt:innen, Kliniken und spezialisierten Palliativdiensten stellen wir eine ganzheitliche und abgestimmte Versorgung sicher. Dabei unterstützen wir die Umsetzung ärztlicher Maßnahmen zur Linderung von Schmerzen, Atemnot, Angst und anderen belastenden Symptomen und helfen, individuell abgestimmte Pflegeziele im eigenen Zuhause umzusetzen.
Ziel ist eine abgestimmte, würdige Versorgung mit Fokus auf Symptomlinderung, Sicherheit und menschliche Begleitung.
So erleben andere unsere Arbeit:
Die Pflege eines nahestehenden Menschen bringt viele Fragen, Sorgen und organisatorische Herausforderungen mit sich. Wir stehen Angehörigen von Anfang an beratend und begleitend zur Seite.
Unsere Beratung ist kostenlos und unverbindlich. Sie richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen der Familien und bietet in persönlichen Gesprächen Orientierung, Sicherheit und Entlastung.
Unterstützung im sicheren Umgang mit pflegerischen Abläufen
Emotionale Begleitung und Entlastung in belastenden Situationen
Schulung und Sicherheit im Umgang mit Beatmung und medizi- nischen Hilfsmitteln
Beratung und verlässliche Ansprechpartner während der gesamten Pflegezeit
Der Übergang aus der Klinik in die häusliche Pflege ist für Angehörige oft mit Unsicherheit und vielen Fragen verbunden. Wir lassen Sie in dieser sensiblen Phase nicht allein und begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg nach Hause.
Beratung der Angehörigen
Enger Kontakt & verlässliche Koordination aller Beteiligten
Begleitete Überleitung von der Klinik nach Hause
In unseren häufig gestellten Fragen finden Sie Antworten zu den wichtigsten Themen rund um die außerklinische Intensivpflege, die Versorgung im eigenen Zuhause sowie organisatorische und finanzielle Aspekte.
Die außerklinische Intensivpflege ist eine spezialisierte Form der Versorgung für Menschen mit hohem Pflege- oder medizinischem Bedarf, die rund um die Uhr betreut werden müssen – beispielsweise bei Beatmungspflicht oder schwerer Erkrankung. Sie findet außerhalb des
Krankenhauses statt, meist im eigenen Zuhause.
Ja. Außerklinische Intensivpflege kann im eigenen Zuhause erfolgen, wenn die Versorgung fachgerecht organisiert ist und eine ärztliche Verordnung vorliegt.
Die Kosten für die medizinisch notwendige Intensivpflege werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Zusätzliche Leistungen wie Grundpflege können von der Pflegekasse abhängig vom Pflegegrad bezuschusst werden.
Ja. Angehörige werden auf Wunsch geschult, in alltägliche Abläufe einbezogen und bei Unsicherheiten beraten – für mehr Sicherheit im Alltag.
Nach ärztlicher Verordnung und Genehmigung durch den Kostenträger kann die Versorgung oft innerhalb weniger Tage starten, abhängig von der Organisation und Verfügbarkeit des Pflegedienstes.
Ein Pflegegrad ist nicht zwingend Voraussetzung für außerklinische Intensivpflege, aber häufig vorhanden und kann zusätzliche Leistungen (z. B. Entlastungsleistungen) ermöglichen.
Die Versorgung wird durch qualifizierte Pflegefachkräfte durchgeführt, die speziell geschult sind, zum Beispiel im Umgang mit Beatmungsgeräten, Tracheostoma-Versorgung und kontinuierlicher Überwachung.
Die Intensivpflege kann je nach Bedarf und ärztlicher Verordnung zwischen 8 und 24 Stunden täglich erfolgen, häufig mit 1:1-Betreuung im häuslichen Umfeld.
Ein Pflegedienst übernimmt die Abstimmung mit Arzt, Klinik und Krankenkasse, die Planung des Überleitungsmanagements und die Koordination der Geräte und Pflegekräfte.
Professionelle Intensivpflegedienste haben Notfallpläne, geschulte Fachkräfte und abgestimmte Abläufe, um auch in Krisensituationen schnell und sicher zu handeln.